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24.07.2008 11:31 Zeitarbeit braucht Mindestlohn
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat Angela Merkel für ihre Haltung beim Mindestlohn für die Zeitarbeit scharf kritisiert. Als CDU-Vorsitzende sei sie dagegen, “weil ihr sonst der wirtschaftsradikale Flügel der Union aufs Dach steigt”, als Bundeskanzlerin aber gesprächsbereit. “So paradox ist die Union”, stellte Heil fest. Heil zeigte sich überzeugt, dass der Mindestlohn auch in der Zeit-

17.07.2008 19:09 Fachkräftezuwanderung: Aktionsprogramm ein erster Schritt in die richtige Richtung
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17.07.2008 18:40 Wichtiger Schritt für faire Löhne
Als “guten Tag für alle hart arbeitenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer” hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck die Beschlüsse des Bundeskabinetts für die Einführung von Branchen-Mindestlöhnen begrüßt. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz geht davon aus, dass sich in absehbarer Zeit die Zahl der Beschäftigten mit Mindestlöhnen verdoppeln werde - auf dann rund 3,6 Millionen. Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts

17.07.2008 18:39 Vollbeschäftigung ist möglich
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Frank-Walter Steinmeier hält es für möglich, innerhalb von zehn Jahren in Deutschland Vollbeschäftigung zu erreichen. “Als wir anfingen, haben wir uns vorgenommen, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen”, sagte der Bundesaußenminister mit Blick auf den Beginn der rot-grünen Bundesregierung vor zehn Jahren. “Wir können uns jetzt vornehmen, sie zu besiegen.” Im Gespräch mit der “Märkischen

17.07.2008 18:38 Investitionen für Ostdeutschland
Auf SPD-Initiative hat das Bundeskabinett die Zulage für betriebliche Investitionen in Ostdeutschland bis 2013 gesichert. Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, und der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, hatten dafür gemeinsam erfolgreich gekämpft. Die Investitionszulage unterstützt betriebliche Erstinvestitionen des verarbeitenden Gewerbes, produktionsnaher Dienstleistungen und im Beherbergungsgewerbe und schafft damit zusätzliche

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Bürgermeister Timo Ehrhardt (rechts) daneben Altbürgermeister Gert Bayerlein

Gert Bayerlein ist „Altbürgermeister“

Das ehemalige Ludwigsstadter Stadtoberhaupt erhielt die Bürgermedaille in Gold. Bürgermeister Timo Ehrhardt blickte auf die erfolgreiche Arbeit Bayerleins in fast fünf Jahrzehnten.

„Wenn wir heute Gert Bayerlein verabschieden, dann ist das ein ganz klein wenig so, als würden wir ein Stück Ludwigsstadt verabschieden“, sagte Bürgermeister Timo Ehrhardt am Sonntag. In feierlichem Rahmen erhielt Gert Bayerlein in der Hermann-Söllner-Halle auf Grund seiner großartigen Leistungen für die Stadt die Bürgermedaille in Gold und er darf sich ab sofort auch mit dem Titel „Altbürgermeister“ schmücken.

Gert Bayerlein war 24 Jahre Bürgermeister, zuvor 25 Jahre als Angestellter bei der Stadt tätig.
„Was Du einmal für richtig erkannt und verinnerlicht hast, das wolltest Du auch umsetzen, zielstrebig, geradeaus und möglichst im Einklang mit allen Beteiligten“, hob Timo Ehrhardt die Vorzüge seines Amtsvorgängers hervor. Dazu gehörten zudem auch politische Beschlagenheit und Zuverlässigkeit, ebenso wie Fleiß, Geselligkeit und Humor. „Du wurdest vier Mal in Direktwahlen gewählt, alle Wahlen hast Du mit Bravour gemeistert.

Hatten wir in den vergangenen 24 Jahren bereits drei Bundeskanzler, so hatten wir in derselben Zeit nur einen Bürgermeister in Ludwigsstadt“, verdeutlichte Timo Ehrhardt. „Ludwigsstadt und Gert Bayerlein bildeten für lange Zeit eine feste und selbstverständlich gewordene Einheit“.

Gute Beziehungen

Danach gab er einen kurzen Abriss über das Wirken seines Amtsvorgängers, „Denn alle Deine Aktivitäten, Dein Geleistetes hier zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen“. Kooperationsbereitschaft habe Gert Bayerlein im Zusammenhang mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze gezeigt und schnell gute Beziehungen zu den Thüringischen Nachbarn aufgebaut. Gert Bayerlein und seine Frau Christa hätten die Märkte zu dem gemacht, was sie seien.

Auch die Vereine lagen dem Bürgermeister besonders am Herzen, ebenso wie das Miteinander mit den Bürgern. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Umbau des ehemaligen Amtsgerichtsgebäudes zum neuen Rathaus im Jahr 1994 und die Sanierung des alten Rathauses am Marktplatz. Zum Bau des Alten- und Pflegeheimes habe er als stellvertretender BRK-Kreisvorsitzender vieles beigetragen.

Ein Anliegen waren ihm auch die Wirtschaftsförderung und der Kontakt zu den Unternehmen. In Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Ludwigsstadt überreichte Timo Ehrhardt die „Bürgermedaille in Gold“ und ernannte ihn zum „Altbürgermeister“.

Quelle: www.fränkischer-tag.de

Veröffentlicht am 08.07.2008

Nach einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der Michaeliskirche konstituierte sich der Stadtrat in Ludwigsstadt unter der Teilnahme vieler
Bürgerinnen und Bürger im Sitzungssaal der Stadt.

Vor der Vereidigung erwähnte der neu gewählte Bürgermeisters Timo Ehrhardt all seine Amtsvorgänger, welche durch ihre Leistungen vieles für die Stadt Ludwigsstadt erreicht hätten. Er selbst wolle keine Kopie seiner Wegbereiter sein, sondern vielmehr einen eigenen Stil pflegen. Für die anstehenden großen Aufgaben wünsche er sich eine offene und faire Zusammenarbeit. Für ihn gelte es, sich auf das Machbare zu konzentrieren, es anzupacken und umzusetzen. Dafür sei ein gutes Miteinander im Stadtrat erforderlich.

Vereidigung

Die Vereidigung des neuen Bürgermeisters nahm das älteste Stadtratsmitglied, Hermann Feuerpfeil, vor. Timo Ehrhardt schlug schließlich auch zur Sicherstellung der Amtsgeschäfte vor, weiterhin zwei weitere Bürgermeister zu haben, was von den Ratsmitgliedern einstimmig akzeptiert wurde. Bei der Wahl der Stellvertreter war es jedoch mit der Einigkeit vorbei. Die mit acht Stimmen plus Bürgermeister stärkste Fraktion (SPD) sicherte sich mit jeweils einer Stimme Mehrheit die beiden Stellvertreterposten. So wurde Eva Jahn zur Zweiten Bürgermeisterin und Hubert Bischoff zum Dritten Bürgermeister gewählt.

Entscheidung bedauert

Während die SPD mit den persönlichen Ergebnissen der Stellvertreter bei der Kommunalwahl argumentierte – beide lagen in der Stimmenzahl hinter dem Bürgermeister –, ging die CSU auf das Gesamtergebnis ein. Ihr Fraktionssprecher Gerhard Rentsch bedauerte, dass es im Vorfeld zu keiner gütlichen Einigung kam und wies auf die erreichten 53 Prozent von CSU und Freien Wählern hin.

Nach den beiden Wahlgängen und der Vereidigung sagte der Bürgermeister, dass man die vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht an die beiden Positionen der Stellvertreter festmachen solle. Die SPD-Fraktion schlug, wie in der Geschäftsordnung vorgesehen, als einen weiteren Vertreter des Bürgermeisters Wolfgang Feuerpfeil von der CSU vor, welcher per öffentliche Abstimmung einstimmig gewählt wurde.

Arbeitserleichterung

Die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes sowie die Gemeindeordnung wurden einstimmig angenommen. Wesentlichste Änderung war dabei, die Möglichkeit der elektronischen Übermittlung für öffentliche Sitzungsunterlagen zu nutzen. Der Bürgermeister wies dabei auf die Arbeitserleichterung hin.

Einstimmig wurde der Bürgermeister anschließend als Eheschließungs-Standesbeamter bestellt. Wiederum eine „Kampfabstimmung“ war bei der Besetzung des Jugendbeauftragten notwendig, hier setzte sich ebenfalls der SPD-Bewerber Torsten Hetz mit 9:8 gegen Christopher Traut durch. Nicht wie üblich in nichtöffentlicher Sitzung, sondern auf Wunsch des Bürgermeisters öffentlich wurden auch die besoldungsrechtliche Einstufung des Bürgermeisters und die Aufwandsentschädigungen der weiteren Bürgermeister festgelegt. Ehrhardt sagte, dass dies an das Amt und nicht an die Person gebunden sei, weshalb die Bürger das Recht hätten zu erfahren, wie ihr Bürgermeister eingestuft wird. Auf Vorschlag der Zweiten Bürgermeisterin wird der Bürgermeister künftig eine Stufe niedriger eingestuft als bislang.

Darüber hinaus erhält er eine Aufwandsentschädigung von 500 Euro.
Die Aufwandsentschädigung für den Zweiten Bürgermeister beträgt 175 Euro, die des Dritten Bürgermeisters 40 Euro. Hinzu kommen pro Vertretungstag 100 Euro.

Veröffentlicht am 12.05.2008

Ludwigsstadt. Timo Ehrhardt hat vergangenen Freitag den Chefsessel im Rathaus Ludwigsstadt übernommen. Sein Vorgänger Gert Bayerlein überreichte dem 30jährigen im Beisein der Fraktionsvorsitzenden und der Verwaltungsangestellten die Amtskette und –glocke im Bürgermeisterzimmer.
Sichtlich gerührt ließ Altbürgermeister Gert Bayerlein bei seiner letzten Amtshandlung die letzten 24 Jahre nochmals Revue passieren. Er habe stets versucht zum Wohle der Bürger der Stadt Ludwigsstadt zu handeln. „Sicher ist mir dies nicht immer geglückt, aber ich denke wir können mit den vergangenen Amtsperioden zufrieden sein.“, so Bayerlein. Seinem Nachfolger wolle er mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ein paar Hinweise gab das ehemalige Stadtoberhaupt dem neuen Rathauschef bereits bei der Amtsübergabe mit auf den Weg. Schließlich habe auch er von seinem Vorgänger Louis Welsch einige Tipps mit auf den Weg bekommen. Gert Bayerlein wünschte sich von Timo Ehrhardt einen gradlinigen Kurs auf dem der Mensch aber nicht zu kurz kommen dürfe. „Kompromisse sind unumgänglich um ein gutes Miteinander zu erreichen. Wenn jeder etwas zurücksteckt und seinen Standpunkt nicht aufs äußerste verteidigt, erreicht man einvernehmliche und für alle tragbare Lösungen.“, weiß das ehemalige Stadtoberhaupt.
Bürgermeister Timo Ehrhardt dankte Gert Bayerlein für dessen Einsatz zum Wohle der Stadt Ludwigsstadt. Um dies zu würdigen, werde es Ende Mai einen gesonderten Festakt geben. Timo Ehrhardt wünschte sich eine gute Zusammenarbeit in Stadtrat und Verwaltung um die Stadt Ludwigsstadt zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger zu führen.
Bereits am 1. Mai signalisierte die Stadtkapelle Ludwigsstadt mit einigen Ständchen am Wohnhaus von Timo Ehrhardt den Beginn seiner Amtszeit. Um 8 Uhr hatten sich zusammen mit den Musikern einige seiner Stadtratskollegen eingefunden um für die Zukunft alles Gute zu wünschen.
Die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates mit Vereidigung des neuen Bürgermeisters und der neuen Stadträte findet am Donnerstag, den 8. Mai um 19.30 Uhr im Sitzungsaal des Rathauses Ludwigsstadt statt. Auch die Wahl der weiteren Bürgermeister steht dabei auf der Tagesordnung. Zuvor wird die neue Amtsperiode um 18.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Michaeliskirche begonnen.

Quelle: www.Ludwigsstadt.de

Veröffentlicht am 05.05.2008

„Hobbys hab‘ ich keine, der Beruf war mein Hobby“, sagt der Ludwigsstadter Bürgermeister Gert Bayerlein auf die Frage, wie er denn ab Mai seine Zeit verbringen will. 49 Jahre war Gert Bayerlein bei der nördlichsten Stadt des Landkreises „beschäftigt“, davon 24 Jahre als Bürgermeister. In wenigen Tagen, genau am 30. April, ist nun offiziell Schluss.

„Im September 1959 hab ich als Lehrling in der Stadt angefangen“, erinnert er sich. „Ich hatte mich eigentlich für die ab September 1959 in Kronach eingerichtete seinerzeitige Mittelschule beworben und auch die Aufnahmeprüfung bestanden. Je näher aber der Tag kam, dass ich nach Kronach musste, um so mehr war ich davon überzeugt, dass es ein Fehler war, sich für die Mittelschule zu interessieren.“

Arbeit hat Spaß gemacht

Also schauten sich seine Eltern – seine Mutter ist eine waschechte Ludschterin, sein Vater stammte aus Trebgast in der Nähe von Bayreuth – nach einer Lehrstelle um. Der damalige Klassenlehrer und Schulrektor sowie 2. Bürgermeister von Ludwigsstadt, Hermann Bolt, gab seinen Eltern schließlich den Hinweis, dass die Stadt einen Lehrling suche. Gesagt, getan. Gert Bayerlein bewarb sich – und wurde genommen.

Es gab damals im ganzen Landkreis nur zwei Verwaltungslehrlinge. Da die Berufsschule keine „Verwaltungsklasse“ hatte, wurden die beiden mit zu den kaufmännischen Berufen gesteckt. Die Fachlehrgänge absolvierten sie über Fernkurse.

Niemals nachtragend

Wenn er jetzt zurückblickt, spielt viel Wehmut mit. Von seiner Sekretärin Heide Zipfel hat er schon im vergangenen Jahr ein Bandmaß bekommen, auf dem er die Tage abschneiden kann. Doch mit einem Bundeswehrmaßband will er dieses auf keinen Fall vergleichen. „Ich habe die Arbeit geliebt, sie hat mir Spaß gemacht. Ich habe gern mit Menschen Kontakt und konnte so manchen Vereinen helfen. Deshalb hatte ich auch viele Posten in den Vereinen“, sagt er und wird nachdenklich: „Aber ich habe auch versucht, jedem gerecht zu werden. Das war, wenn ich mich selbstkritisch betrachte, vielleicht manchmal ein Fehler. Deswegen bin ich nicht selten in Wackelsituationen geraten. Ich hätte oftmals doch einen strengeren Maßstab anlegen müssen“.
Auseinandersetzungen, Disharmonie und Streit sind für ihn das größte Übel. Und dann verrät er eine weitere „Schwäche“: „Ich bin nicht nachtragend, ich kann niemand böse sein. Vielleicht ist das aber auch wiederum eine ,Stärke‘.“
Als Gert Bayerlein als Lehrling anfing, war Albin Gabel, von der SPD Rathauschef. „Nachdem ich bei der Stadt ausgelernt hatte und als Angestellter dort bleiben konnte, wurde ich schon 1972 angesprochen, bei der Kommunalwahl als Bürgermeister zu kandidieren“, blickt Gert Bayerlein zurück. „Aber dann hätte ich gegen Louis Welsch kandidieren müssen – und der war doch ein sehr guter Bürgermeister“. Kurze Zeit später trat Gert Bayerlein in die SPD ein, wenngleich auch nicht mit dem Ziel, Bürgermeister zu werden.
Doch auch Louis Welsch erkannte Bayerleins Begabung für die Kommunalpolitik und baute ihn als „Kronprinz“ auf. Als Louis Welsch 1984 nicht mehr antrat, wurde Gert Bayerlein von der SPD nominiert und klar mit 76 Prozent gewählt. Seitdem ist er dreimal wiedergewählt worden.

Der Bürgermeister als Wirt

Gefragt nach dem Höhepunkt in seiner 24-jährigen Bürgermeistertätigkeit, sagt er: „Für mich war das die Grenzöffnung, die Begegnung mit Menschen von drüben. Wildfremde Menschen sind sich um den Hals gefallen“. Gert Bayerlein war mit dabei am Bahnhof in Ludwigsstadt und hat die ersten Bürger der seinerzeitigen DDR nach dem Fall der Mauer begrüßt und auf dem Marktplatz mit bewirtet.

Eine weitere Amtshandlung erfüllt Gert Bayerlein ebenfalls mit Stolz. „Ich war erst vier Wochen als Bürgermeister im Amt, da konnte ich gleich Bundespräsident Karl Carstens begrüßen“. Er erinnert sich an den 1. und 2. Juni 1984 und lacht. „Was, so jung, hat der Bundespräsident gefragt, als ich mich vorgestellt und ihn begrüßt habe, nachdem er aus dem Hubschrauber gestiegen war. Nach vier Wochen gleich dem Staatsoberhaupt die Hand zu schütteln war für mich eine Ehre und ein besonderes Ereignis. Andere haben dazu in ihrem Leben die Möglichkeit nie“.

„Wenn Gesetze zu Lasten der Gemeinden geändert wurden und wir uns dadurch mit den Bürgern auseinandersetzen mussten“, das waren Angelegenheiten, die ihn in seiner Amtszeit besonders geärgert haben. Nach dem Motto „Die Letzten beißen die Hunde“ habe man auf kommunaler Ebene viel ausbaden müssen, was „oben beschlossen“ wurde, so Gert Bayerlein.
„Die vergangenen fast 50 Jahre waren für mich durch den Terminkalender bestimmt, deswegen fällt für mich ein Stein vom Herzen, dass dieser Termindruck und die damit verbundene Unruhe, die Hektik und der Stress sowie die vielen Verpflichtungen weg sind“, atmet Gert Bayerlein kurz vor seinem Dienstende durch. Er habe immer versucht, möglichst viel selbst abzudecken und würde das rückblickend auch nicht anders machen, schließlich sei für ihn sein Beruf eine Berufung.

Die Stiftung bleibt ihm

Jetzt aber will er versuchen, das, was in den vergangenen Jahren vor allem innerhalb seiner Familie zu kurz gekommen ist, auszugleichen. Ehrenämter, die ihm in den vergangenen Monaten angeboten wurden, hat er bisher kategorisch abgelehnt. Er will erst einmal etwas Abstand gewinnen. „Ich bin weiterhin im Kreistag und halte somit noch Kontakt zur Politik. Und außerdem habe ich mir vorgenommen, als Vorsitzender der Hermann-Söllner-Stiftung, die Altersjubilare zu besuchen“, verrät das scheidende Stadtoberhaupt. Schmunzelnd fügt er hinzu: „Bisher bin ich als Bürgermeister zu den Jubiläen und Festlichkeiten. Jetzt gehe ich als Stiftungsvorsitzender, weil mir die älteren Menschen besonders am Herzen liegen“.

Quelle: www.Np-Coburg.de (neue-Presse Coburg)

Veröffentlicht am 25.04.2008

Kommunalpolitik; Plakat :

Plakat auf der "Maulaffenbrücke"

Veröffentlicht am 15.03.2008

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